Unternehmenssteuerung und Controlling in der Sozialwirtschaft

zentrales-einkaufscontrolling-sozialwirtschaft-healthblog-akquinetHerausforderung zentrale Unternehmenssteuerung und Controlling: Vom aussagekräftigen Ist-Zustand zum tragfähigen Soll-Konzept

Viele sozialwirtschaftliche Einrichtungen, die eine bestimmte Größe erreicht haben bzw. mit unterschiedlichen Unternehmens- oder Angebotssegmenten auf dem Markt vertreten sind, sind hinsichtlich ihrer organisatorischen Steuerung noch nicht zentral aufgestellt. Das bedeutet, dass jeder Geschäftsbereich wie beispielsweise Alten- und Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe oder Werkstätten mehr oder weniger autark agiert und seine Geschäfts-, Planungs- und Prognosezahlen konsolidiert an die Konzernführung weiterleitet. Da sich aber jeder anders organisiert, also zum Beispiel andere Kenn- und Wertezahlen ansetzt, andere Annahmen für die Planung trifft und oftmals auf verschiedene Konten abrechnet, existiert keine Vergleichbarkeit der Geschäftsbereiche. Damit ist es unmöglich, eine zentrale Steuerung über die Bereiche hinweg aufzubauen, da sich die Daten nicht nach oben hin aggregieren und zentral steuern lassen.

Zunächst stellt sich die Frage, warum eine zentrale Unternehmenssicht nötig ist und was die Vorteile dessen sind. Reicht es für die Gesamtsteuerung der Einrichtung nicht aus, die Zahlen einmal im Monat geliefert zu bekommen? Nur eine zentrale und möglichst aktuelle Sicht auf das gesamte Unternehmen hilft dabei, nicht nur Optimierungs-, vielmehr auch Marktpotenziale zu erkennen und letztlich davor zu schützen, in eine wirtschaftliche Schieflage zu geraten. Nachfolgend sollen anhand des Informationsmanagements und Controllings als eines der Kernelemente einer zentralen Steuerung gezeigt werden, wie der Weg vom Ist zum Soll gestaltet werden sollte.

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New Work in der Sozialwirtschaft

new-work-in-der-sozialwirtschaft-4Essen auf Rädern oder Lieferando? Wie die Digitalisierung die Arbeit in der Sozialwirtschaft verändert

Nachbericht zur Veranstaltung „New Work in der Sozialwirtschaft“ vom 12. Februar 2019 von Dr. Martin Weiß

Schon, dass es mehr Anmeldungen als Plätze für unsere Veranstaltung „New Work in der Sozialwirtschaft“ gab, zeigte uns: Das Thema trifft einen Nerv. Was erwartet uns als Leiter von Einrichtungen, Verbänden oder ambulanten Diensten, als Sozialer Komplexträger oder Berufsförderungswerk, Werkstatt und Unternehmen der beruflichen Ausbildung, Rehabilitation, Fort- und Weiterbildung? Was müssen wir tun, um den Anschluss an die digitale Zukunft nicht zu verpassen? Mit über zwanzig hochkarätigen Teilnehmern war der Veranstaltungsraum bei AKQUINET am 12. Februar in Hamburg sehr gut besucht und der rege Austausch sofort im Gange.

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Digitalisierung in der Sozialwirtschaft – Ist-Situation und Chancen

digitalisierung-in-der-sozialwirtschaft-healthblog-akquinetDigitalisierung in der Sozialwirtschaft: Rahmenbedingungen

Die Alterspyramide, die sich in den letzten 30 Jahren vom Tannenbaum zum Pilz entwickelt hat, kennen wir alle und wissen: Deutschland wird immer älter und das geschieht in immer schnelleren Zyklen. Das bedeutet, dass viele Menschen ihr Leben länger genießen und an unserer Gesellschaft aktiv teilnehmen können. Aber es gibt auch immer mehr Pflegebedürftige, vor allem an Demenz erkrankte Menschen, die betreuungsbedürftig sind. Es gibt so viele ältere und bald alte Menschen in Deutschland, dass sie heute eine gewichtige Stimme haben und sich aktiv an der politischen Diskussion um die künftige Gestaltung der Pflege beteiligen. Viele wollen in ihrer Wohnung bleiben und dort unterstützt und gepflegt werden.

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Ambient Assisted Living: Gepflegt zu Hause bleiben

ambient-assisted-living-healthblog-akquinetAmbient Assisted Living – Technik die das Leben vereinfacht

Bis 2030 werden in Deutschland mehr als 3,4 Millionen Menschen Pflegebedarf haben. Der demographische Wandel, das Streben nach Autarkie und der politische Wille zu einem personenzentrierten Sozialwesen sind nur einige der Herausforderungen und Entwicklungen, denen wir uns stellen müssen – sofern es nicht schon fünf nach zwölf ist für einige Handlungsmaßnahmen. Demgegenüber sind wir mit einem Mangel an qualifizierten Pflegekräften, alters-, assistenz- und pflegetauglichen Sozialräumen konfrontiert. Es ist mehr als dringlich Zeit, über innovative Pflegekonzepte nachzudenken, mit denen sich eine selbstbestimmte Teilhabe, Gesundheit und Pflege, aber auch häusliche Geborgenheit unter einen Hut bringen lassen.

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Bundesteilhabegesetz: Jetzt umdenken!

bundesteilhabegesetz-healthblog-akquinetBundesteilhabegesetz: Die volle Teilhabe an der Gesellschaft und der Schutz von Menschen mit Behinderungen vor struktureller Benachteiligung sind die beiden stärksten Zielsetzungen der UN-Behindertenrechtskonvention. Neben dem Behindertengleichstellungsgesetz und dem nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention trat das Bundesteilhabegesetz (BTHG) im Juli 2017 als dritte Maßnahme für die Verrechtlichung des Inklusionsanspruchs in Kraft. Im Zentrum der Novellierung stand 2017 die Eingliederungshilfe. Sie soll Menschen mit Behinderungen zu einem weitgehend selbstbestimmten Leben befähigen und unabhängig von Pflegeleistungen machen.

Welchen Beitrag kann die Pflegewirtschaft selbst dazu leisten?

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