Sozialwirtschaft – Digitale Plattformökonomie als Überlebensstrategie?

new-work-in-der-sozialwirtschaft-4Oder werden Amazon, Google, Apple und andere meine Dienstleistung übernehmen?

Am 19. Februar 2020 (9:30 – 17:00 Uhr) laden wir unter dem Leitthema „Digitale Plattformökonomie“ zur nächsten Fachtagung der Sozialwirtschaft mit Fachreferenten aus Wissenschaft und Praxis ein. Mit Beiträgen vertreten sind die Hochschule Koblenz/ RheinAhrCampus, die Brücke Lübeck, das CJD – Christliches Jugenddorfwerk Deutschland, Microsoft Deutschland GmbH und die akquinet AG. Was erwartet Sie als Teilnehmer (zur Anmeldung)?

  • Der Vormittag beleuchtet Entwicklungen von Plattformökonomien in der Sozialwirtschaft und gibt einen Einblick in digitale Plattformen im Kontext von regionalen und überregionalen Sozialunternehmen.
  • Modern Workplace – wie können Plattformökonomien in der Zukunft aussehen? Mit dieser Fragestellung startet der Nachmittag.
  • Diesem schließt ein spannender Impulsvortrag über Plattformökonomien im Kontext Beruflicher Bildung und Rehabilitation an.
  • Zum Ende des Tages gibt es Einblicke in die Welt von morgen mit der Microsoft Mixed Reality HoloLens.

Im Zuge der intensiven Veränderungen und der zukünftigen Anforderungen im deutschen Sozial- & Pflegewesen sowie des gesellschaftlichen Wandels werden sich die Anforderungen an die Gewährung, Nutzung und Erbringung sozialer Dienstleistungen wesentlich verändern. Um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und der Arbeitswelt für alle Menschen zu ermöglichen, müssen sämtliche Ressourcen monetärer, gesellschaftlicher und individueller Art genutzt werden. Dies kann nur gelingen, wenn diese Ressourcen entsprechend organisiert, gesteuert und koordiniert werden können. Und hier kommen auf die Anbieter sozialer Dienstleistungen und auf Deutschland gravierende Veränderungen zu.

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Kontrolle der Erholung als Leistungsturbo

erholung-healthblog-akquinetObjektive Kennzahlen für eine gezielte Ansteuerung von Gesundheit und Leistung

Leistung beruht auf Gesundheit und beides ist ohne Erholung nicht möglich. Leistungsfähigkeit, ob im Beruf oder im Sport, und Erholung sind zwei Seiten einer Medaille. Das ist evolutionär so angelegt. Sport oder körperliche Aktivität und auch geistige Arbeit im Sinne von Nachdenken oder Problemlösen verursachen Stressreaktionen, die gefolgt werden von Entspannungsphasen. In den Entspannungsphasen versucht der Körper die Belastung auszugleichen und dabei ein höheres Niveau als das Ausgangsniveau zu erreichen. Im Sport nennt man dies Superkompensation. Und auch beim Nachdenken führt das zu einer verbesserten bzw. effizienteren Lösung.

Erholungszeiten auch im Sport wichtig

Dieses Phänomen der Superkompensation will man im Sport bewusst nutzen. Um die Verbesserung der Leistung von Mal zu Mal zu steigern, müssen also die Erholungszeiten optimal gestaltet werden. Denn sowohl eine zu kurz gewählte als auch eine zu lang gewählte Regenerationszeit führt nicht zu einer Verbesserung, sondern nur die optimale Dauer. Früher wurde hierfür pauschal eine bestimmte Zeit angenommen, die auf Erfahrungswerten beruhte. In der Praxis hat man dazu die Herzfrequenz über den Puls am Handgelenk oder an der Halsschlagader mehr oder weniger genau gemessen. Ein bis zweimal im Jahr wurden bei einem Sportmediziner ein Belastungs-EKG oder ein Feldstufentest mit Atemgas- und Laktatmessung durchgeführt.

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Wie zukunftsfähig ist mein ERP-System?

erp-system-sozialwirtschaft-healthblog-akquinetSozialwirtschaftliche Unternehmen sollten ihr ERP-System auf den Prüfstand stellen

Ohne ein funktionierendes ERP-System lässt sich eine sozialwirtschaftliche Unternehmensstruktur heute nicht mehr effizient betreiben. In dem „digitalen Herz“ jeder Einrichtung bzw. jedes Unternehmens laufen alle Bereiche vom Einkauf über Personal und Marketing, der Arbeit mit dem Kunden, der Leistungsabrechnung, der Teilhabedokumentation bis hin zur marktgerechten Kundenansprache zusammen. Daher bildet das ERP-System die zentrale Basis für eigene Digitalisierungsbestrebungen, an denen kein Unternehmen vorbeikommt. Denn durch die Digitalisierung können Unternehmen ihre Effizienz und Performance verbessern und sich dabei flexibel in sich schneller ändernden Marktumgebungen positionieren. Die eigene Digitalisierung ermöglicht es zudem, sich weitere oder neue Geschäftsfelder zu erschließen. Die Digitalisierung sichert also die Zukunft des eigenen Sozialunternehmens und macht sie auch für die Mitarbeitenden attraktiv. Wer sich fragt, wie das eigene Unternehmen die Möglichkeiten der Digitalisierung für sich besser nutzen kann, muss fast zwangsläufig sein zentrales ERP-System auf den Prüfstand stellen, sofern ein solches bereits im Einsatz ist bzw. intensive Bemühungen anstreben, sich mit Hilfe eines ERP-Systems für die neuen Anforderungen im sozialgesellschaftlichen und sozialwirtschaftlichen Kontext wettbewerbsorientiert aufzustellen

Die Möglichkeiten eines modernen ERP-Systems sind heute viel größer und sehr ausgereift als noch vor einigen Jahren. Und sie werden sich in den nächsten Jahren weiter in Richtung Business Intelligenz und Geschäftsvorfall orientierte Agilität entwickeln. Auf diesem Weg bieten schon heute Cloud-Plattformen und offene Schnittstellen Flexibilität. Prozesse lassen sich automatisieren und Datenmassen über künstliche Intelligenz leicht nutzbar machen. Viel leichter lassen sich Geschäftsprozesse so nicht nur innerhalb, sondern auch über die Unternehmensgrenzen hinaus verflechten und beschleunigen.

Als Entscheider innerhalb der Sozialwirtschaft sollte man sich daher fragen, in wie weit das eigene ERP-System die eigenen Unternehmensziele aktuell unterstützt und künftig unterstützen kann. Bildet es die gewünschten Prozesse optimal ab? Unterstützt es das Team, liefert es eine optimale Usability? Kurz gesagt: Bietet es tatsächlich die erforderliche gute Basis für den digitalen Wandel, der auch die Sozialwirtschaft umwälzen wird?

Die folgenden fünf Schritte helfen dabei, das eigene ERP-System zu prüfen:

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Jugendliche diskutieren und formulieren ihre politischen Forderungen

logo-politische-bildung-cjd-jugendkonferenz-healthblog-akquinetCJD Jugendkonferenz vom 6.-9.11.2019 in Jülich:
Jugendliche diskutieren und formulieren ihre politischen Forderungen

Wir als akquinet care-ristec GmbHs unterstützen diese Veranstaltung des CJD, zu der im November zahlreiche Jugendliche und Erwachsene erwartet werden.

Im Konzept des CJD zur diesjährigen Großveranstaltung für politische Bildung „Eine Welt für alle – Jugendmanifest – von Jugendlichen aus dem CJD“ heißt es dazu:

„Auf der Suche nach dem Bedeutungsgehalt von politischer Bildung, offenbart sich bei näherer Betrachtung ein facettenreiches und breites Spektrum von unterschiedlichen Konzepten, Themen und Formaten. Vor dem Hintergrund einer sinkenden Wahlbeteiligung, dem abnehmenden Vertrauen gegenüber dem demokratischen Politik- und Parteibetrieb und einer verbreiteten Partizipationsverdrossenheit, gibt es verschiedene Ansätze, wie politische Bildung in die Praxis umgesetzt werden soll.

Ausgangsbasis und Grundkonsens aller Perspektiven der politischen Bildung bildet jedoch immer die Tatsache, dass niemand mit einer politischen Handlungsfähigkeit geboren wird. Die Demokratie als Staats- und Gesellschaftsform benötigt für ihr Fortbestehen mündige Bürger, die in der Lage sind, ihre Interessen zu artikulieren und ihr Recht auf politische Mitgestaltung in der Gesellschaft wahrzunehmen. Demokratie muss also gelernt werden. Der politischen Bildung kommt in diesem Zusammenhang die Aufgabe zu, Bildungsprozesse zu initiieren und zu organisieren, die das eigenständige Denken und Handeln junger Menschen fördern. Es werden mit unterschiedlichen Formaten und Methoden aktuelle politische, gesellschaftliche und soziale Fragen thematisiert, die Chancen bieten, ein eigenes politisches Urteilsvermögen zu entwickeln und schärfen.“

Man muss kein Fachmann und Spezialist sein, um zu erkennen, welche wichtigen Aufgaben und Anstrengungen in diesen Formulierungen stecken. Gehen wir doch mal mit offenen Augen durch den Tag und nehmen an unterschiedlichen Orten und Gegebenheiten das gesellschaftliche soziale und politische Miteinander bewusst war.

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Die Harmonisierung der IT-Landschaft ist eine organisatorische Herausforderung | Teil 2

digitalisierung-healthblog-akquinetSamuel Breisacher, Regionalvorstand CJD, gibt einen Einblick über Herausforderungen und teilt Praxiserfahrungen über geplante und umgesetzte Digitalisierungsvorgänge der Organisation.

Die IT braucht ein strategisches Leitbild, in dessen Rahmen Grundsatzentscheidungen getroffen werden

„Als ersten großen Meilenstein in Richtung Digitalisierung formulierten wir im Jahr 2016 unsere Vision für die zukünftige Organisation der IT.“

Hier verständigten wir uns darauf, alle Daten in einem Rechenzentrum zu konsolidieren und die Prozesse künftig über ein integriertes System (Microsoft Dynamics NAV) abzubilden. In diesen Leitsätzen formulierten wir auch, wie ein digitaler Arbeitsplatz aussehen und Teamarbeit zukünftig unterstützt werden kann und soll.

„Wir setzen bei der Digitalisierung bewusst auf integrierte Systeme mit möglichst wenigen Schnittstellen. Eine Best-of-Breed-Lösung mit verschiedenen Diensten von unterschiedlichen Anbietern birgt sicher im Einzelfall Vorteile, aber eben auch das Risiko, sich zu verzetteln.“

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