New Work in der Sozialwirtschaft

Essen auf Rädern oder Lieferando? Wie die Digitalisierung die Arbeit in der Sozialwirtschaft verändert

new-work-in-der-sozialwirtschaft-4Nachbericht zur Veranstaltung „New Work in der Sozialwirtschaft“ vom 12. Februar 2019 von Dr. Martin Weiß

Schon, dass es mehr Anmeldungen als Plätze für unsere Veranstaltung „New Work in der Sozialwirtschaft“ gab, zeigte uns: Das Thema trifft einen Nerv. Was erwartet uns als Leiter von Einrichtungen, Verbänden oder ambulanten Diensten, als Sozialer Komplexträger oder Berufsförderungswerk, Werkstatt und Unternehmen der beruflichen Ausbildung, Rehabilitation, Fort- und Weiterbildung? Was müssen wir tun, um den Anschluss an die digitale Zukunft nicht zu verpassen? Mit über zwanzig hochkarätigen Teilnehmern war der Veranstaltungsraum bei AKQUINET am 12. Februar in Hamburg sehr gut besucht und der rege Austausch sofort im Gange.

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Digitalisierung in der Sozialwirtschaft – Ist-Situation und Chancen

digitalisierung-in-der-sozialwirtschaft-healthblog-akquinetDigitalisierung in der Sozialwirtschaft: Rahmenbedingungen

Die Alterspyramide, die sich in den letzten 30 Jahren vom Tannenbaum zum Pilz entwickelt hat, kennen wir alle und wissen: Deutschland wird immer älter und das geschieht in immer schnelleren Zyklen. Das bedeutet, dass viele Menschen ihr Leben länger genießen und an unserer Gesellschaft aktiv teilnehmen können. Aber es gibt auch immer mehr Pflegebedürftige, vor allem an Demenz erkrankte Menschen, die betreuungsbedürftig sind. Es gibt so viele ältere und bald alte Menschen in Deutschland, dass sie heute eine gewichtige Stimme haben und sich aktiv an der politischen Diskussion um die künftige Gestaltung der Pflege beteiligen. Viele wollen in ihrer Wohnung bleiben und dort unterstützt und gepflegt werden.

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Ambient Assisted Living: Gepflegt zu Hause bleiben

ambient-assisted-living-healthblog-akquinetAmbient Assisted Living – Technik die das Leben vereinfacht

Bis 2030 werden in Deutschland mehr als 3,4 Millionen Menschen Pflegebedarf haben. Der demographische Wandel, das Streben nach Autarkie und der politische Wille zu einem personenzentrierten Sozialwesen sind nur einige der Herausforderungen und Entwicklungen, denen wir uns stellen müssen – sofern es nicht schon fünf nach zwölf ist für einige Handlungsmaßnahmen. Demgegenüber sind wir mit einem Mangel an qualifizierten Pflegekräften, alters-, assistenz- und pflegetauglichen Sozialräumen konfrontiert. Es ist mehr als dringlich Zeit, über innovative Pflegekonzepte nachzudenken, mit denen sich eine selbstbestimmte Teilhabe, Gesundheit und Pflege, aber auch häusliche Geborgenheit unter einen Hut bringen lassen.

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Bundesteilhabegesetz: Jetzt umdenken!

bundesteilhabegesetz-healthblog-akquinetBundesteilhabegesetz: Die volle Teilhabe an der Gesellschaft und der Schutz von Menschen mit Behinderungen vor struktureller Benachteiligung sind die beiden stärksten Zielsetzungen der UN-Behindertenrechtskonvention. Neben dem Behindertengleichstellungsgesetz und dem nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention trat das Bundesteilhabegesetz (BTHG) im Juli 2017 als dritte Maßnahme für die Verrechtlichung des Inklusionsanspruchs in Kraft. Im Zentrum der Novellierung stand 2017 die Eingliederungshilfe. Sie soll Menschen mit Behinderungen zu einem weitgehend selbstbestimmten Leben befähigen und unabhängig von Pflegeleistungen machen.

Welchen Beitrag kann die Pflegewirtschaft selbst dazu leisten?

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Generationswandel: Die Pflege der Zukunft ist mobil und technologiegestützt

digitalisierung-in-der-pflege-healtgblog-akquinetDigitalisierung in der Pflege bietet Chancen für alle

Glücklicherweise erreichen immer mehr Menschen in Deutschland ein hohes Alter. Dabei sind sie meist gesünder und eigenständiger als noch vor zwanzig Jahren. Sie nehmen gerne aktiv teil an der sich wandelnden Gesellschaft, benutzen eBikes, Tablets, Smartphones und schreiben ihren Enkeln WhatsApp-Nachrichten. Immer mehr Menschen möchten gerne in ihren eigenen vier Wänden alt werden. Sie sind daher interessiert an technischer Unterstützung, die ihnen ihre Eigenständigkeit erhält. Daher erhält die ambulante Versorgung, gestützt von Assistenzsystemen, nicht nur eine zentrale Bedeutung für die Ausrichtung der Pflege, sondern wird alle Marktteilnehmer – insbesondere in der fortschreitenden Privatisierung und Ambulantisierung – signifikant verändern. Diese Entwicklung ist sehr deutlich und wird künftig zunehmen.

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